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Wie diese Website funktioniert

Diese Website besteht aus statischem HTML. Kein Framework, kein CMS, keine Datenbank — nur ein paar Dateien, die ein Webserver ausliefert. Dieser Artikel beschreibt, wie das Setup aufgebaut ist und warum es bewusst so einfach gehalten wurde.

Statisch statt CMS

Die naheliegende Lösung für eine persönliche Website wäre WordPress oder ein anderes CMS. Dagegen sprechen aus meiner Sicht drei Dinge:

  • Wartung: Ein CMS braucht laufend Updates für Core, Themes und Plugins. Statisches HTML braucht gar nichts.
  • Angriffsfläche: Wo kein Login, keine Datenbank und kein ausführbarer Code ist, gibt es wenig anzugreifen.
  • Geschwindigkeit: Eine statische Seite ist ausgeliefert, bevor ein CMS überhaupt seine Datenbank gefragt hat.

Hosting auf eigenem Server

Die Seite liegt nicht bei einem Hosting-Anbieter, sondern auf meinem eigenen Server, verwaltet mit HestiaCP — einem freien Control Panel für Webserver, Mail und DNS. Das bedeutet volle Kontrolle über die gesamte Kette: vom DNS-Eintrag bis zur ausgelieferten Datei.

Deployment per Dateisynchronisation

Es gibt keinen Build-Schritt und keine Deploy-Pipeline. Der Webordner auf dem Server wird per Syncthing mit einem lokalen Arbeitsordner synchronisiert. Eine Datei lokal speichern genügt — Sekunden später ist die Änderung live. Kein FTP, kein Git-Push, keine CI.

Datenschutz als Nebeneffekt

Weil die Seite nichts von fremden Servern lädt — keine Fonts, keine Skripte, keine Analytics — entsteht Datenschutz hier nicht durch einen Cookie-Banner, sondern durch Weglassen: keine Cookies, kein Tracking, null externe Anfragen. Die Schriften kommen aus dem Betriebssystem, alles andere vom eigenen Server.

Fazit

Das Setup ist bewusst unspektakulär: statische Dateien, ein eigener Server, ein Synchronisationsdienst. Genau deshalb läuft es ohne Pflege, ohne Kosten für Drittdienste und ohne Überraschungen.